Prof. Dr. Martin Wagener

Examens- und Doktorandengruppe
Internationale Beziehungen/Ostasien

 

I.  Grundsätze

1.  Gründung
Am 1. September 2009 ist in der Trierer Politikwissenschaft eine Juniorprofessur für Politikwissenschaft /Internationale Beziehungen eingerichtet worden. Studenten können damit wahlweise bei Herrn Prof. Dr. Hanns W. Maull und Herrn Jun.-Prof. Dr. Martin Wagener ihre Examensarbeit (Magister, Lehramt, BA, MA) oder Doktorarbeit schreiben, soweit sie einen Abschluß im Fachteil Internationale Beziehungen anstreben. Die „Examensgruppe Internationale Beziehungen/Ostasien“ hat im WS 2009/2010 ihre Arbeit aufgenommen. Die Vorstellung erfolgte am 22. Juli 2009. Die Examensgruppe wurde mit Blick auf die alten Studiengänge aufgebaut und befindet sich gegenwärtig in der Erweiterungsphase. Im Frühjahr 2012 wurde sie in „Examens- und Doktorandengruppe Internationale Beziehungen/Ostasien“ umbenannt.

2.  Zielgruppe und Themen
Die Examensgruppe wendet sich an alle Studenten, die im Rahmen ihres Magister- oder Lehramtsstudiums bzw. in den BA-/MA-Studiengängen einen Abschluß im Fachteil „Internationale Beziehungen“ anstreben. Aufgrund der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der Juniorprofessur ist ein Interesse für die außen- und sicherheitspolitischen Entwicklungen Ostasiens wünschenswert, aber nicht zwingend. Gerne diskutiere ich daher mit Ihnen auch Themen, die nichts mit dem asiatisch-pazifischen Raum zu tun haben. Grundsätzlich sollten sie zu einem der folgenden Bereiche passen: (1) Allgemeine Fragen der Internationalen Beziehungen, (2) Theorien der Internationalen Beziehungen, (3) Großmachtpolitik in Ostasien, (4) Außen- und Sicherheitspolitik einzelner Staaten Ostasiens, (5) bilaterale Beziehungen in Ostasien, (6) Konflikte Ostasiens, (7) Kriege Ostasiens, (8) regionale Integration in Ostasien. Vorschläge für historische Themen sind willkommen, wobei hier zu beachten ist, daß Sie Ihre Abschlußarbeit in der Politikwissenschaft schreiben und diese entsprechend aufzubauen ist.

3. Die neuen BA-/MA-Studiengänge
Bitte beachten Sie bei den nachfolgenden Ausführungen (Abschnitte 4-10), daß sich diese vor allem auf die alten Studiengänge beziehen (Länge der Arbeiten, Zeitansatz etc.). Als Kandidat für eine BA-Abschlußarbeit können Sie sich aber gerne bereits jetzt auf dieser Internetseite mit meiner Arbeitsweise vertraut machen, sich mit möglichen Themen für eine Arbeit befassen und mir in der Sprechstunde Vorschläge unterbreiten. Zum Verfahren: Das Hochschulprüfungsamt muß Ihnen bestätigen, daß Sie alle notwendigen Leistungen erbracht haben, um sich zur BA-Arbeit anmelden zu können. Dazu wird Ihnen ein Laufzettel ausgestellt. Diesen bringen Sie bitte in die Sprechstunde mit. Wir legen dann ein Thema fest. Anschließend haben Sie zur Anfertigung der BA-Arbeit vier Monate Zeit. Gerne können Sie aber bereits vorher in meine Sprechstunde kommen, um einzelne Details zu diskutieren.

4.  Die Bedeutung des Examens
In der Examensphase vollziehen Sie den letzten, entscheidenden Schritt Ihres Studiums. Einerseits werden die Vornoten auf Null gestellt: Als Student der alten Studiengänge verfügen Sie über den Vorzug, daß Ihr künftiger Arbeitgeber nur jene Noten sehen kann, die z.B. auf dem Magisterzeugnis aufgeführt sind (Note Magisterarbeit, Noten mündliche Prüfungen). Alte „Sünden“ zählen nicht mehr. Daraus ergibt sich andererseits aber auch eine besondere Herausforderung: Wenn Sie die Examensphase schlecht organisiert angehen, sich bei der Abfassung der Abschlußarbeit also eventuell zeitlich verkalkulieren, kann die Examensnote schlechter ausfallen als der Durchschnitt der Vornoten des Hauptstudiums.

5.  Ziele
Die Examensgruppe verfolgt zwei Ziele: (1) Die Studenten sollen nicht nur ihre Abschlußarbeit schreiben, sondern vor und während der Schreibphase weiter dazulernen. Dazu werden in der Examensgruppe gemeinsam Inhalte relevanter methodischer und theoretischer Texte erarbeitet, Exposés der Kandidaten diskutiert und weitere praktische Fragen erörtert. (2) Die Examensgruppe soll die Examenskandidaten vernetzen und ihnen so die Möglichkeit geben, Erfahrungen bei der Bewältigung der Examensarbeit auszutauschen.

6.  Arbeitsweise
Was Sie erwarten können ...
Sie können eine intensive Betreuung Ihrer Examensarbeit erwarten. Ich werde Ihnen helfen, eine bearbeitbare zentrale Forschungsfrage zu finden. Wir werden den methodischen und theoretischen Zuschnitt Ihrer Abschlußarbeit diskutieren. Vor allem werden wir aber immer wieder die Stimmigkeit Ihrer Arbeitsgliederung reflektieren. Ich werde Sie zudem beim Zeitmanagement unterstützen und Einschätzungen zur Machbarkeit von Ihnen vorgeschlagener Arbeitsschritte liefern.

Was ich erwarte ...
Die Examensgruppe wendet sich ausschließlich an leistungsbereite Studenten, die gut organisiert sind, formal sauber arbeiten, über angemessene Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und Arbeitsdisziplin für selbstverständlich halten. Vereinbarte Vorlagetermine (z.B. Exposé, Leseprobe etc.) sind ohne Verzug einzuhalten, abgesprochene Arbeitsschritte (z.B. Lektüre) sind ausnahmslos umzusetzen. Wenn Sie in die Sprechstunde kommen, sind Sie gut vorbereitet. Zum Standard meiner Besprechungen gehört, daß Sie grundsätzlich einen aktuellen Ausdruck (gedruckt, nicht handschriftlich) von Forschungsfrage, Gliederung und der bereits gelesenen Literatur mitbringen. Sämtliche Vorlagen sind formal bereits abgabereif: Sie legen mir also z.B. das Literaturverzeichnis nicht im Entwurfsstadium (mit fehlenden Angaben) vor, sondern so, wie Sie es als Teil der Examensarbeit im Dekanat einreichen würden (Ziel: Vermeidung unnötiger Korrekturarbeiten in der Endphase der Arbeit). Ich erwarte des weiteren, daß Sie bereit sind, an sich zu arbeiten: Sie sollen nicht nur Ihren aktuellen Leistungsstand voll abrufen, sondern sich in der Examensphase inhaltlich, methodisch und theoretisch weiterentwickeln. Zu meiner Arbeitsweise gehört, Ausnahmen nicht zu dulden: Ein Betreuungsgespräch wird z.B. nicht stattfinden, wenn Sie den erforderlichen Ausdruck (Forschungsfrage, Gliederung, Literatur) „vergessen“. Nur durch eine straffe Organisation der Zusammenarbeit zwischen Kandidat und Betreuer ist eine effektive Zeitnutzung möglich – und nur so wird vermieden, daß eine mögliche schlechte Selbstorganisation Ihrerseits zu meinem Problem wird. Spätestens bis zur Anmeldung Ihrer Examensarbeit müssen Sie daher auch über einen Arbeitsrhythmus verfügen. Sie haben dann nur noch für ein Projekt Zeit, und ich werde die Betreuung abbrechen, wenn Sie parallel versuchen, Zweitprojekte umzusetzen (z.B. Praktika, Vorbereitung auf den Abschluß eines Doppelstudiums). Wenn Sie mit dieser Arbeitsweise Probleme haben, bin ich für Sie der falsche Betreuer.

„Streßtausch“ ...
Meine Erwartungen mögen auf den einen oder anderen überzogen wirken. Sie haben einen sehr realen Hintergrund: Ich beobachte nun mittlerweile seit vielen Jahren, wie Studenten an der Herausforderung Examen verzweifeln. Dies hat viele Gründe. Zentral ist der geforderte Sprung von einer maximal 30 Seiten umfassenden Hausarbeit im Hauptstudium zu 120 Seiten Inhalt zuzüglich 20 Seiten Apparat als Abschlußarbeit für Magisterkandidaten. Für Sie alle ist dies eine einmalige Erfahrung, die Sie vorher nicht haben machen können. Streß entsteht vor diesem Hintergrund vor allem dann, wenn Sie sich in der Umsetzung des Examensvorhabens zeitlich verkalkulieren. Oft kommen schlechte Selbstorganisation und mangelnde Selbstdisziplin hinzu, die im Studium nicht hinreichend eingeübt worden sind. Das Problem ist offensichtlich: „Wie soll ich 140 Seiten schreiben, wenn ich mich bislang schon mit 30 Seiten überfordert gefühlt habe?“ Ich biete Ihnen einen „Streßtausch“ an: Sie werden von mir in der Examensgruppe behutsam an die Examensarbeit herangeführt (Vermeidung von negativem Streß). Im Gegenzug lassen Sie sich auf die hier beschriebene Arbeitsweise ein (Nutzung von positivem Streß).

7.  Eintrittsbedingungen
Unter folgenden Bedingungen können Sie Mitglied der Examensgruppe werden: (1) Sie sollten ein Pro- oder Hauptseminar Ihres Betreuers besucht haben. Dies ist gleichwohl keine zwingende Voraussetzung. (2) Es gibt drei verschiedene Formen der Mitgliedschaft: a) Wenn Sie einen IB-Schein im Hauptstudium erfolgreich absolviert haben, können Sie der Examensgruppe als „Examenskandidat/ADS“ beitreten. Dies bedeutet: Sie wollen in den Internationalen Beziehungen mit dem Schwerpunkt Ostasien Ihre Examensarbeit schreiben, sind aber noch „auf der Suche“ (ADS) nach einem Thema. In dieser Phase werde ich mit Ihnen Ihr thematisches Interesse reflektieren und eingrenzen. Wir werden zudem erörtern, welche methodischen, theoretischen und weiteren Defizite aufzuarbeiten sind. b) In die nächste Phase gelangen Sie unter zwei Bedingungen: Etwaige methodische, theoretische und weitere Defizite wurden, erstens, aufgearbeitet. Sie sind, zweitens, scheinfrei. Sie erhalten nun in der Examensgruppe den Status „Examenskandidat/VZA“. Sie sollten jetzt genau wissen, welcher Gegenstand Sie interessiert (Beispiel: Sicherheitspolitik Chinas). Gemeinsam werden wir dann auf die Suche nach dem „Rätsel“ gehen, das es in der Examensarbeit zu lösen gilt (Beispiel: Warum hat sich China nach anfänglichem Zögern zu einer aktiven Mitarbeit in den Institutionen Ostasiens entschlossen?). Der Gegenstand wird weiter eingegrenzt, Forschungsfrage, Gliederung und theoretischer Zugang werden festgelegt. Schließlich wird ein geeigneter Titel für das Examensprojekt formuliert, um Sie zur Examensarbeit anmelden zu können. In dieser Phase erfolgt die „Vorbereitung zur Anmeldung“ (VZA) der Examensarbeit. c) Nach der Anmeldung erhalten Sie den Status „Examenskandidat“ (EK). Nun tickt die Uhr – nach einer klugen Vorbereitung so, daß Sie nicht nervös werden. (3) Sie akzeptieren die unter „Arbeitsweise“ aufgeführten Grundsätze.

8.  Koordination
Die Zusammenarbeit zwischen Student und Betreuer erfolgt vor allem über Gespräche in der Sprechstunde des Dozenten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Exposés in der Forschungsgruppe Asien zu besprechen. Obligatorisch ist zudem die Vorstellung des Projektes in einer Sitzung der Examensgruppe. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß ich Termine aus praktischen Gründen nicht mit jedem einzelnen koordinieren kann. Treffen der Examensgruppe müssen grundsätzlich Priorität haben – andere Termine sind dem unterzuordnen. Dies gilt natürlich nicht für besondere gesundheitliche Anlässe (z.B. Arzttermine) oder besondere familiäre Verpflichtungen (z.B. 90. Geburtstag der Großmutter).

9.  Wenn es doch zu Problemen kommt ...
Sollten Sie gesundheitliche oder private Probleme haben, die Ihre Arbeitsweise beeinträchtigen, möchte ich Sie bitten, mir dies rechtzeitig zu signalisieren. In solchen Fällen werden wir unsere Zusammenarbeit Ihrer persönlichen Situation anpassen.

10.  Ein Wort zum Schluß
Ich bin bereit, Sie intensiv zu betreuen und zum Erfolg zu führen, wenn Sie bereit sind, professionell zu arbeiten.

 

II.  Examens- und Doktorarbeiten

1. Preisträger
Marcel Serr, M.A., wurde am 25. Januar 2012 für die beste Abschlußarbeit in der Kategorie "Strategie" ausgezeichnet, die 2011 an der Juniorprofessur entstanden ist. Die Urkunde wird von Jun.-Prof. Dr. Martin Wagener in Zusammenarbeit mit dem Clausewitz Netzwerk für Strategische Studien an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg (Ansprechpartner: Prof. Dr. Lennart Souchon) ausgestellt.

2. Laufende und geplante Doktorarbeiten

Holger Alisch, M.A.
Entstehung und Zerfall hegemonialer Ordnungssysteme

Thomas Lindenblatt, M.A.
Die Beziehungen zwischen China und Indien aus der Sicht des neoklassischen Realismus

3. Abgeschlossene Examensarbeiten

Tina Mercep
Die Strategie der Taliban:
Erfolge und Mißerfolge eines afghanischen Gewaltakteurs
April 2013

Aryo Bisso
Der demokratische Frieden in der Kritik:
Stärken und Schwächen realistischer Gegenargumente
Februar 2013

Elke Minkley
Prekäre Staatlichkeit und islamistischer Terrorismus:
Al-Qaida-Aktivitäten in Afghanistan, Jemen und Somalia
Juni 2012

Thomas Sven Lindenblatt
Die Indien-Lobby und die Außenpolitik der USA:
Der Einfluß der indischen Amerikaner auf außenpolitische Entscheidungen im US-Kongreß
Juni 2012

Annalena Huppert
Die Hamas – eine terroristische Organisation?
Februar 2012

Marcel Serr
Existenzkampf oder Expansionsdrang?
Ein Vergleich der Erklärungskraft von defensivem und offensivem Realismus
am Beispiel der Kriege Israels zwischen 1948 und 1973
November 2011

Holger Alisch
Der Weg nach Pearl Harbor:
Stärken und Schwächen des offensiven Realismus am Beispiel
der Expansion des imperialistischen Japan 1931 bis 1941
November 2011

Philipp Reuter
Die USA und die Sechsparteiengespräche über Korea:
Erfolg und Mißerfolg der Verhandlungen während der Bush-Administration
Oktober 2011

Isabel Pitz
Verhandlungsprozesse auf dem Prüfstand:
Wie China und Vietnam mit ihren Territorialstreitigkeiten umgehen
August 2011

Alexia Knappmann
Die Obama-Administration vor der multilateralen Wende?
Das Engagement der USA in und gegenüber den Institutionen Ostasiens
Juni 2011

Florian Jorke
Der lange Kampf des Tigers mit dem Löwen:
Ursachen für Erfolg und Mißerfolg der LTTE-Insurgenten in der
Auseinandersetzung mit der srilankischen Regierung 1983-2009
Mai 2011

Hanna Theisen
Die Afghanistanpolitik Deutschlands im Wandel
Februar 2011

Katharina Biwer
Kontinuität oder Wandel?
Die China-Politik der USA von George W. Bush zu Barack Obama
Oktober 2010

Andreas Breitbach
Underbalancing?
Die China-Politik Indiens
August 2010

Jan Werwie
Letzter Freund China?
Die Außenpolitik Burmas zwischen Abhängigkeit und Diversifizierung
August 2010

 

III.  Kolloquium

1. Termine

25. Juni 2012, 18-20 Uhr, B 13
Vorstellung der Magisterarbeit von Aryo Bisso

28. November 2011, 18-20 Uhr, Raum A9/10
Vorstellung der Magisterarbeit von Elke Minkley

31. Oktober 2011, 18-20 Uhr, Raum A9/10
Vorstellung der Magisterarbeit von Thomas Sven Lindenblatt

11. Juli 2011, 18-20 Uhr, Raum B 22
Vorstellung der Magisterarbeit von Annalena Huppert

30. Mai 2011, 18-20 Uhr, Raum B 22
Vorstellung der Magisterarbeit von Holger Alisch

9. Mai 2011, 18-20 Uhr, Raum B 22
Vorstellung der Magisterarbeit von Marcel Serr

8. Februar 2011, 18-20 Uhr, Raum B 111
Vorstellung der Magisterarbeit von Philipp Reuter

10. Januar 2011, 18-20 Uhr, Raum A9/10
Vorstellung der Staatsexamensarbeit von Florian Jorke

13. Dezember 2010, 18-20 Uhr, Raum A9/10
Vorstellung der Magisterarbeit von Isabel Pitz

29. November 2010, 18-20 Uhr, Raum A9/10
Vorstellung der Magisterarbeit von Alexia Knappmann

7. Juli 2010, 12.00-14.00 Uhr, A 142
Vorstellung der Magisterarbeit von Tobias Sauer (Gast/Betreuer: Prof. Dr. Hanns W. Maull)

23. Juni 2010, 12.00-14.00 Uhr, A 142
Vorstellung der Magisterarbeit von Katharina Biwer

21. April 2010, 12.00-14.00 Uhr, P 2
Vorstellung der Magisterarbeit von Hanna Theisen

18. Februar 2010, 12.00-14.00 Uhr, P 2
Ablauf empirisch-analytischer Forschung

14. Januar 2010, 12.00-14.00 Uhr, P 14
Vorstellungen der Arbeiten von Herrn Breitbach und Herrn Werwie

2. Ablauf des Kolloquiums

a) Bitte schicken Sie mir eine Woche vor dem Termin folgende Unterlagen zu: (1) Dokument 1 (alles in ein PDF): Titel, präzisierter Titel, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis). (2)  Dokument 2: Überblick zu Ihren theoretischen/typologischen Überlegungen sowie Ihre Hypothesen (2-3 Seiten, alles in ein PDF). Beide Dokumente werden auf dieser Seite eingestellt.

b) Bitte bringen Sie zum Kolloquium 30 Ausdrucke Ihrer Arbeitsskizze mit (Kopf, Thema, Forschungsfrage, Gliederung, Zusammenstellung aktueller Arbeitsprobleme).

c) Im Kolloquium haben Sie dann 15 Minuten Zeit, um Ihr Projekt vorzustellen. Bitte konzentrieren Sie sich dabei auf die Fragestellung, die Darstellung des Arbeitsaufbaus sowie Erklärungen zu den in Ihrer Arbeitsskizze benannten Problemen. Richtlinie: Wie wollen Sie Ihre Forschungsfrage beantworten? Auf welche Probleme sind Sie dabei gestoßen?

d) Bitte fassen Sie nach dem Kolloquium Ihre Eindrücke zusammen: Wie wollen Sie mit Kritik und Ratschlägen umgehen? Was übernehmen Sie warum für Ihre Arbeit, was nicht? Wie sieht Ihre weitere Marschroute aus? Bitte schicken Sie mir Ihre Überlegungen (ca. 1 Seite) spätestens zwei Tage nach dem Kolloquium zu.

 

IV.  Denkanstöße für Examensarbeiten

Wenn Sie sich zwar relativ sicher sind, daß Sie im Fachteil "Internationale Beziehungen" Ihre Examensarbeit schreiben wollen, aber dafür noch sehr unsicher, zu welchem Thema, finden Sie nachfolgend einige Denkanstöße, aus denen sich Abschlußarbeiten machen lassen. Die aufgeführten Themen sind als Auswahl zu verstehen. Gerne können Sie mir auch alternative Vorschläge für eine Examensarbeit machen.

1. Themen mit einem theoretischen Schwerpunkt

Der neoklassische Realismus: Fortschritt oder Degeneration im realistischen Paradigma?
Was ist neu an diesem Ansatz? Ist eine Öffnung des Akteurs im Realismus möglich? Welche Folgen hat diese Vorgehensweise für kausale Zusammenhänge?

Grenzen des Interdependenzansatzes
Sowohl vor dem Ersten als auch dem Zweiten Weltkrieg haben viele der kommenden Kriegsgegner untereinander umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen unterhalten. Dennoch hat dies nicht dazu beigetragen, dem Kriegsausbruch entgegenzuwirken. Auch scheint es zwischen komplexer Interdependenz und sicherheitspolitischer Stabilität keinen zwingenden Zusammenhang zu geben: 1998 kam es trotz enger Wirtschaftsbeziehungen zum Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien. Und in der unmittelbaren Gegenwart gelingt es China und Japan auch weiterhin nicht, ihre Beziehungen auf ein stabiles politisches Fundament zu stellen, obwohl sich die ökonomischen Kontakte erheblich intensiviert haben. Fraglich ist also, ab wann wirtschaftliche Vernetzung zu Frieden und Stabilität beiträgt.

Warum Demokratien Krieg führen
Das Theorem des "demokratischen Friedens" legt überzeugend dar, warum Demokratien untereinander keine Kriege führen. Warum jedoch führen Demokratien auch in der Gegenwart immer wieder Krieg gegen nichtdemokratische Staaten? Und unter welchen Bedingungen sind Demokratien wirklich friedlich?

Stabilisierung oder Destabilisierung: Nukleartests in Asien und ihre regionalen Folgen
Wie wirkt sich die Entstehung neuer Nuklearmächte auf die sicherheitspolitische Stabilität des regionalen Umfeldes dieser Akteure aus? In den vergangenen Jahren haben mehrere Staaten Asiens nachgewiesen, Atombomben herstellen zu können. Zu nennen sind Pakistan (Nukleartests 1998), Indien (1974, 1998) und Nordkorea (2006, 2009). Aus realistischer Sicht müßte sich diese Entwicklung stabilisierend auf die jeweilige Region auswirken. Ein erster Blick scheint diese Annahme zu bestätigen: Nach dem indischen Nukleartest 1974 hat es in der Tat in Südasien keine größeren militärischen Auseinandersetzungen mehr gegeben, die mit den Kriegen von 1947, 1965 und 1971 vergleichbar wären. Von umfassender zwischenstaatlicher Stabilität kann aber ebenfalls nicht die Rede sein, was u.a. die Kargil-Krise von 1999 gezeigt hat. Wie stimmig ist also das Argument von Kenneth N. Waltz?

Deutsche Militäreinsätze und Zivilmacht
Der Zivilmachtansatz schließt einen umfassenden Einsatz militärischer Gewalt in der deutschen Außenpolitik aus ("Kultur der Zurückhaltung"). Dennoch werden Kräfte der Bundeswehr seit Mitte der 90er Jahre in Auslandseinsätzen zunehmend offensiv eingesetzt – von den Luftangriffen im Kosovo 1999 bis zum Einsatz von Bodentruppen in Afghanistan. Steht dies im Widerspruch zum Zivilmachtsansatz? Oder bietet diese Theorie Erklärungen für die Auslandseinsätze der Bundeswehr an?

2. Themen im Bereich der Sicherheitspolitik des asiatisch-pazifischen Raums

Rußland Immer noch eine asiatisch-pazifische Macht?
Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts und dem Rückzug russischer Truppen aus Vietnam 2002 hat sich die Asienpolitik Moskaus grundlegend gewandelt. Fraglich ist, ob die einstige Supermacht überhaupt noch als Machtfaktor im Fernen Osten begriffen werden kann. Auf den ersten Blick scheint sich das russische Interesse in Rüstungs- und Energielieferungen zu erschöpfen. Wie sieht dagegen ein vertiefter zweiter Blick aus? Welche Rolle spielt Rußland heute im asiatisch-pazifischen Raum?

Bündnispartner Moskau
Die Sowjetunion bzw. Rußland hat in der Vergangenheit mit mehreren Staaten des asiatisch-pazifischen Raums unterschiedliche Sicherheits- und Bündnisverträge abgeschlossen (u.a. mit China, Indien, Vietnam und Nordkorea). Warum hat sich Rußland aus Bündnisverpflichtungen verabschiedet, warum hat es an ihnen festgehalten?

Japan Auf dem Weg zu alter Größe?
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Japan sicherheitspolitisch stark im Windschatten der USA bewegt und auf militärische Machtprojektion verzichtet. Im Zuge des Kampfes gegen den Terrorismus hat Tokyo dagegen verschiedene Beiträge geleistet, um amerikanische Kriegseinsätze zu unterstützen. Angesichts jüngster militärischer Beschaffungsmaßnahmen (u.a. Helikopterträger) hinterfragen Beobachter die langfristigen sicherheitspolitischen Absichten Japans. Ist Skepsis berechtigt? Wie sieht das derzeitige militärische Fähigkeitsprofil des Landes aus? Wie lassen sich die Beschaffungsmaßnahmen theoretisch (Liberalismus versus Neorealismus) erklären?

Ungelöste territoriale Konflikte Japans
Japan befindet sich mit allen seinen wichtigen Nachbarstaaten im Streit um ungelöste territoriale Fragen. Zu nennen sind (jeweils in japanischer Bezeichnung) die Takeshima-Inseln (Nordkorea, Südkorea), die Senkaku-Inseln (China, Taiwan) und die Nördlichen Territorien (Rußland). Wie hat Tokyo in der Vergangenheit versucht, diese Konflikte zu seinen Gunsten zu lösen? Hat es seine Strategie in jüngerer Zeit angepaßt? Warum ist es bislang aus japanischer Sicht nicht zu einer Lösung der Streitigkeiten gekommen?

China Ein überzeugender Herausforderer amerikanischer Seeherrschaft?
Viele amerikanische Beobachter sehen in Beijing den kommenden Herausforderer Washingtons. Zur Begründung dieser Sichtweise wird auf diverse Rüstungsprogramme Chinas verwiesen. Insbesondere im Bereich der maritimen Aufrüstung scheint die People’s Liberation Army Navy (PLAN) derzeit durchaus Fortschritte zu machen. Wie leistungsfähig ist China in diesem Bereich jedoch tatsächlich? Und wo bzw. in welchem Umfang könnte die PLAN zu einer Bedrohung für Machtprojektionsfähigkeiten der USA werden?

China und die "Perlenkette" Auf dem Weg zur "Blue Water Navy"?
Der erhöhte Energiebedarf Chinas hat dazu geführt, u.a. Erdöl über weite Strecken aus Afrika und dem Nahen Osten importieren zu müssen. Beobachter vermuten, daß Beijing langfristig versuchen wird, Seewege eigenständig schützen zu können. Um diese Vermutung zu untermauern, wird auf die "Perlenkette" verwiesen: Demnach ist China bestrebt, mit verschiedenen Küstenstaaten des Indischen Ozeans (u.a. im pakistanischen Gwadar) Abstützpunkte aufzubauen, die sich langfristig auch militärisch nutzen lassen. Wie plausibel ist diese Vermutung? Lassen sich in der Empirie hinreichend Anhaltspunkte finden, daß China wirklich bestrebt ist, eine "Blue Water Navy" aufzubauen?

USA Optionen eines Rückzugs aus dem asiatisch-pazifischen Raum
Grundlage amerikanischer Macht im Fernen Osten ist das US-Bündnissystem ("hub and spokes"). Fraglich ist daher, welche Auswirkungen ein militärischer Rückzug der USA aus diesem Teil der Welt hätte. Wäre Washington dann immer noch eine pazifische "Macht"? Spekulative Fragen eignen sich zwar nicht als Ausgangspunkt einer Examensarbeit. Im vorliegenden Fall wäre eine Annäherung jedoch durch die Auswertung verschiedener historischer Fälle möglich (Truppenreduktion nach dem Ende des Pazifikkrieges 1945, nach dem Ende des Vietnamkrieges 1973 sowie Rückzug von den Philippinen 1992).

Strategische Partner? Die USA und Indien
Die USA haben sich während der Clinton-Administration an Indien angenähert und die Beziehungen während der Bush-Administration vertieft. Realisten vermuten, daß Washington auf diese Weise ein Gegengewicht zu Beijing zu schaffen versucht. Ist dies tatsächlich das zentrale Motiv amerikanisch-indischer Zusammenarbeit? Welche Rolle spielt der Kampf gegen den Terrorismus? Oder ist die Annäherung beider Seiten vor allem der Tatsache geschuldet, daß zwei Demokratien im Interesse der Schaffung kollektiver globaler Güter (u.a. Klimaschutz) zusammenarbeiten?

Die Taiwan-Politik der USA
Seit der Wende amerikanischer China-Politik ist Washington Taipeh vor allem über den Taiwan Relations Act (TRA) von 1979 verbunden. Beide Seiten unterhalten zwar nur inoffizielle Beziehungen. Die USA liefern Taiwan aber dennoch kontinuierlich Rüstungsgegenstände zu "defensiven Zwecken". Wie läßt sich der Umfang dieser Rüstungslieferungen erklären? Realisten würden u.a. auf die Wahrung des Gleichgewichts in der Taiwanstraße verweisen. Anhänger des Liberalismus würden wiederum versuchen, dies mit der jeweiligen politischen Konstellation in Washington zu erklären. Weitere Faktoren sollten berücksichtigt werden: Wie sehr beeinflußt die taiwanische Regierung amerikanisches Verhalten? Und wie sehr ist der Zustand der amerikanisch-chinesischen Beziehungen für Rüstungslieferungen der USA an Taiwan verantwortlich?

Indien Erfolg der "Look-East"-Politik
Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts hat Indien versucht, seine Beziehungen zu Südostasien auszubauen. Hintergrund war u.a. der Versuch, diese Region nicht vollständig China zu überlassen. Wie erfolgreich war und ist Indien mit seiner "Look-East"-Politik? Wie läßt sich dieser Erfolg messen? Welche Ursachen liegen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Zielumsetzung zugrunde?

Streitgegenstand Afghanistan: Die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan
Wer sich mit den pakistanisch-indischen Beziehungen befaßt, der wird im Bereich der Konflikte vor allem auf die Kaschmir-Frage, die Nukleartests von 1998 oder Kriege der jüngeren Vergangenheit (u.a. Kargil-Krise 1999) abstellen. Die Konkurrenz um Macht und Einfluß beider Staaten zeigt sich allerdings auch in Afghanistan. Warum unterstützt dort wer welche Gruppierung? Wie lassen sich die Politik Pakistans und jene Indiens gegenüber Afghanistan erklären? Können diese Beziehungen als Sonderfall bezeichnet werden – oder lassen sie sich logisch aus den bisherigen pakistanisch-indischen Streitigkeiten ableiten?

Wenn der Krieg den Krieg ernährt:
Strategien von Warlords in Afghanistan

Ob der Westen in Afghanistan tatsächlich erfolgreich sein wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehört nicht nur das Vorgehen westlicher Koalitionstruppen. Auch die Strategien substaatlicher Gewaltakteure werden darüber entscheiden. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die diversen afghanischen "Warlords"? Lassen sich diese in eine politische Lösung einbinden? Oder gehört es zur Handlungslogik der Warlords, daß die Fortsetzung des Krieges das eigentliche Interesse dieser Akteure ist? Die umfassende Zusammenarbeit der USA mit verschiedenen Warlords hätte dann kontraproduktive Folgen.

Australien zwischen China und den USA
Australien zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Bündnispartnern der USA. Parallel dazu hat Canberra in den vergangenen Jahren seine Beziehungen zu Beijing stark ausgebaut. Wie weit reicht die Zusammenarbeit zwischen China und Australien? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die bündnispolitische Zuverlässigkeit Canberras gegenüber Washington?

Die Sicherheitsstrategie Singapurs
Singapur ist der wohl faszinierendste Mikrokosmos Südostasiens. Kein anderer Akteur verfügt angesichts der kleinen Landfläche und entsprechend geringer Bevölkerungszahl über derart schlagkräftige Streitkräfte. Dies läßt sich oberflächlich durch Verweise auf die Geschichte des Stadtstaates und vor allem seine geographische Lage erklären. Reicht dieser Verweis auch für die Gegenwart aus? Wie läßt sich heute die Stoßrichtung der singapurischen Sicherheitsstrategie erklären? Welche Bedrohungsperzeptionen liegen ihr zugrunde? Und wie lassen sich diese hierarchisieren?

Ähnliche Probleme, unterschiedliche Strategien:
Das Verhalten Kambodschas in territorialen Streitigkeiten mit Thailand und Vietnam

Kambodscha verfügt über eine ganze Reihe ungelöster Territorialstreitigkeiten, die sich sowohl mit Thailand als auch mit Vietnam jeweils auf Teile der Landgrenze und verschiedene Bereiche des Golfes von Thailand beziehen. Auffällig ist, daß die Regierung Hun Sen in beiden Konfliktfällen unterschiedlich vorgeht. Während Kambodscha bereit ist, den Streit um Preah Vihear zu einer Frage der nationalen Ehre zu erklären und sich seit 2008 mit thailändischen Grenztruppen mehrere Feuergefechte geliefert hat, wird gegenüber Hanoi ein weitaus moderaterer Tonfall gewählt. Eine Erklärung könnte in der Vergangenheit Hun Sens liegen, der in den 80er Jahren von der vietnamesischen Besatzungsmacht unter anderem als kambodschanischer Regierungschef eingesetzt worden war. Welche weiteren Gründe lassen sich für die unterschiedlichen Strategien Phnom Penhs im Umgang mit Grenzstreitigkeiten finden?

Erweiterungen im Vergleich Die EU und die ASEAN
Nimmt die Anzahl der Mitglieder einer Institution zu, kann dies Konsequenzen für den Prozeß der organisatorischen Vertiefung haben. Sowohl die EU als auch die ASEAN haben nach dem Ende des Ost-West-Konflikts den Umfang ihrer Mitglieder ausgebaut. Wie hat sich dies auf die Arbeitsweise beider Institutionen ausgewirkt? Welche Gründe lassen sich dafür jeweils anführen? Wie lassen sich Unterschiede erklären?

Erfolglos lebendig: Warum ARF und APEC weiter existieren
Weder das ASEAN Regional Forum (ARF) noch die Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) haben jene Ziele erreicht, die in den Gründungsdokumenten beider Institutionen niedergeschrieben worden sind. Dennoch existieren beide multilateralen Abmachungen fort und haben ihre Mitgliederzahl sogar ausdehnen können. Warum ist dies so? Wie läßt sich die Existenz von Institutionen erklären?

Teil des Problems, Teil der Lösung?
Die USA, China und der Klimawandel

Die USA und China gehören zweifellos zu den größten globalen Umweltverschmutzern. Ebenso eindeutig ist, daß beide Seiten erkannt haben, daß der Klimawandel langfristig fatale Folgen haben wird. Auch wird niemand bezweifeln, daß zu einer Entschärfung diverser Umweltkatastrophen eine Zusammenarbeit zwischen den USA und China unverzichtbar ist. Sind beide Staaten dazu aber auch in der Lage? Die bisherigen bilateralen Kooperationsergebnisse in diesem Bereich erscheinen eher dürftig. Woran liegt es also, daß Washington und Beijing nicht schneller zu greifbaren Ergebnissen gelangen? Was bedeutet dies perspektivisch?

3. Weitere Themenfelder

* Kriege und ihre Ursachen

* Umfang und Ursachen der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen

* Raketenabwehr

* substaatliche Gewalt/Terrorismus

* Ressourcenkonflikte

* territoriale Streitigkeiten

* Reform des UN-Sicherheitsrates

* Die NATO im Wandel

* Leistungsbilanz der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

* deutsche Außen- und Sicherheitspolitik

* failing/failed states

 

V.  Literatur

Empfohlene Einstiegslektüre zur Gestaltung einer Examensarbeit

Thomas Bernauer, Detlef Jahn, Patrick Kuhn, Stefanie Walter, Einführung in die Politikwissenschaft, Baden-Baden 2009, S. 62-116.

Thomas Gschwend, Frank Schimmelfennig, Forschungsdesign in der Politikwissenschaft: Ein Dialog zwischen Theorie und Daten, in: Thomas Gschwend, Frank Schimmelfennig (Hrsg.), Forschungsdesign in der Politikwissenschaft. Probleme – Strategien – Anwendungen, Frankfurt am Main – New York 2007, S. 13-35.